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Gesa Riedel studierte Violoncello
an der Musikhochschule Lübeck und an der Hochschule für Musik und Theater
Rostock. Unter Prof. Gert von Bülow beendete sie 1999 das Studium der
Instrumentalpädagogik und der künstlerischen Ausbildung mit „Auszeichnung“.
Zwei Jahre später folgte das Konzertexamen ebenfalls mit „Auszeichnung“. Die
Ausbildung der Cellistin wurde durch Meisterkurse bei Zarah Nelsova,
Siegfried Palm, Anner Bylsma, Wolfgang Böttcher und Walter Levin (LaSalle
Quartett) abgerundet.
Beachtung fand an der HMT Rostock
die Diplomarbeit von Gesa Riedel: "Die Alexander-Technik und ihre
Auswirkung auf das Instrumentalspiel unter Berücksichtigung der
Cellodidaktik". Auslöser für eine Arbeit unter diesem Titel war der
Wunsch der Cellistin ihre Spieltechnik noch weiter zu verbessern und mehr
Virtuosität zu erreichen. Dazu nahm sie frühzeitig Unterricht in
Alexandertechnik bei dem renommierten britischen Lehrer Chris Stevens. In
diesem Zusammenhang entwickelte Gesa Riedel eigene Übetechniken und
Cellotechniken mit Berücksichtigung der Alexandertechnik, die sie heute in
ihrer täglichen Arbeit mit ihren Studenten und Schülern anwendet. In den
meisten Fällen trägt die Einbindung der Alexandertechnik in den Unterricht zu
einer deutlichen Klangverbesserung bei.
Gesa
Riedel entdeckte ihre Liebe zum Barockcello durch Kurse bei Anner Byslmer,
der sie darin bestärkte ihre Ausbildung auf dieses Instrument auszuweiten.
Während ihres Studiums an der HMT Rostock fand sie in Prof. Gert von Bülow
einen anerkannten Lehrer, der sie auch auf diesem Instrument profund
ausbildete.
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