Gesa Riedel – Violoncello

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Ausbildung

Die Musik spricht für sich allein.
Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.
Yehudi Menuhin

 

Die Hamburgerin Gesa Riedel stammt aus einer Musikerfamilie. Daher erstaunt es nicht, dass sie früh damit begann, selbst aus Instrumenten Töne hervorzulocken. Sehr bald entdeckte sie für sich das Cello.

 

Konzertexamen mit Auszeichnung

Zu ihrem Konzertexamen 2001 spielte Gesa Riedel unter anderem mehrfach die Hebräische Rhapsodie Schelomo von Ernest Bloch mit großer Orchesterbesetzung. Eine der Aufführungen fand in Berlin unter der Schirmherrschaft und Anwesenheit des israelischen Botschafters Schimon Stein statt. Das Konzertexamen wurde mit Auszeichnung abgeschlossen.

 

Studium

Gesa Riedel studierte Violoncello an der Musikhochschule Lübeck und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Unter Prof. Gert von Bülow beendete sie 1999 das Studium der Instrumentalpädagogik und der künstlerischen Ausbildung mit „Auszeichnung“. Zwei Jahre später folgte das Konzertexamen ebenfalls mit „Auszeichnung“. Die Ausbildung der Cellistin wurde durch Meisterkurse bei Zarah Nelsova, Siegfried Palm, Anner Bylsma, Wolfgang Böttcher und Walter Levin (LaSalle Quartett) abgerundet.

Beachtung fand an der HMT Rostock die Diplomarbeit von Gesa Riedel: "Die Alexander-Technik und ihre Auswirkung auf das Instrumentalspiel unter Berücksichtigung der Cellodidaktik". Auslöser für eine Arbeit unter diesem Titel war der Wunsch der Cellistin ihre Spieltechnik noch weiter zu verbessern und mehr Virtuosität zu erreichen. Dazu nahm sie frühzeitig Unterricht in Alexandertechnik bei dem renommierten britischen Lehrer Chris Stevens. In diesem Zusammenhang entwickelte Gesa Riedel eigene Übetechniken und Cellotechniken mit Berücksichtigung der Alexandertechnik, die sie heute in ihrer täglichen Arbeit mit ihren Studenten und Schülern anwendet. In den meisten Fällen trägt die Einbindung der Alexandertechnik in den Unterricht zu einer deutlichen Klangverbesserung bei.

Gesa Riedel entdeckte ihre Liebe zum Barockcello durch Kurse bei Anner Byslmer, der sie darin bestärkte ihre Ausbildung auf dieses Instrument auszuweiten. Während ihres Studiums an der HMT Rostock fand sie in Prof. Gert von Bülow einen anerkannten Lehrer, der sie auch auf diesem Instrument profund ausbildete.

 

NDR Sinfonieorchester

Für die Konzertsaison 1998 - 99 wurde Gesa Riedel vom NDR Sinfonieorchester als Praktikantin ausgewählt. Neben ihrem Studium hatte sie somit die Gelegenheit sich in die großen Werke der Orchesterliteratur einzuarbeiten. In dieser Saison arbeiteten Dirigenten wie Günter Wand, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt und Neville Marriner mit dem Orchester.

Das NDR Sinfonieorchester gehört zu den führenden Orchestern der Welt. Derzeitiger Chefdirigent des Orchesters ist Christoph von Dohnányi.