Gesa Riedel – Violoncello

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Zuhören erlaubt

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
Friedrich Nietzsche

Nächstes Konzert am 26. September 2010 - 19:30 in Hamburg

 

Klassik trifft Jazz
Cello Grenzenlos –
von Gabrielli bis Piazzolla


Gesa Riedel, Violoncello,
Prof. Jochen Arp, Saxophon,
Prof. Tinatin Gambashidze, Piano


Sonntag 26.09.2010, 19:30 Uhr


Rudolf-Steiner-Haus,
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg

Eintritt: EUR 12,- / ermäßigt EUR 8,-

 

Eine seltene Gelegenheit: Klassik und Jazz vermischen sich zu einer Einheit, die es in dieser Qualität in Hamburg nicht jeden Tag live zu hören gibt.

 

„Hätten sich Bach und Piazzolla gekannt, sie wären gute Freunde geworden“, davon ist Gesa Riedel überzeugt. Die Hamburger Cellistin ist von beiden Komponisten begeistert und gibt Konzertbesuchern am Sonntag, den 26. September 2010 die Gelegenheit mit den eigenen Ohren nach Gemeinsamkeiten der beiden Tonkünstler zu suchen.

 

Gemeinsam mit der Hamburger Saxophon-Jazzgröße Jochen Arp und der Pianistin Tinatin Gambashidze präsentiert sie einen Gang durch die Welt der Musik. Die älteste Cello-Sololiteratur steht ebenso auf dem Programm, wie Jobim-Klassiker oder Piazzolla-Werke.

 

Die Mischung ist gewollt und bewährt. Auf ihrer aktuellen CD „Frisch gestrichen“ hat Gesa Riedel genau diesen Mix gewagt und hat damit durch die Bank gute Kritiken geerntet. So schreibt beispielsweise Musikforum-Chefredakteur Christian Höppner: Gesa Riedel schafft es, den Hörer bei den Ohren zu packen, ohne ihn mit einer Cross-Over-Ideologie befrachten zu wollen. Mit einer beeindruckender Bandbreite an Klangfarben, zupackend und schmeichelnd, mit Virtuosität und konsequentem Vortritt des Notentextes dort, wo jegliche Selbstverliebtheit in das eigene Fächerwerk klangästhetischer Egomanie fehl am Platze wäre, führt Riedel durch eine musikalische Welt, die dem Terminus der„Kulturellen Vielfalt" auf das Schönste Wirkungskraft verleiht.“ Die Leipziger Volkszeitung fasst es knapper zusammen: „Diese ungewöhnliche, doch sehr geschickte Kombination verschiedener Musikstile ist ein Hörgenuss sowohl für Klassik- als auch Jazz- und Tangoliebhaber.“

 

Die Konzertbesucher dürfen sich also auf einen ungewöhnlichen und hochwertigen Abend freuen, was auch an den Mitspielern von Gesa Riedel liegen wird. Jochen Arp ist vielen Hamburger Jazzliebhabern ein Begriff. Seit über 30 Jahren tritt er mit seiner Band Criss Cross auf. Die Big-Band zeigt sich extrem vielseitig: von Swing bis Funk und Latin-music und auch Tango Nuevo. Jochen Arp und Gesa Riedel verbindet seit vielen Jahren eine enge Freundschaft, die über die Grenzen der Musik hinausgeht.

 

Tinatin Gambashidze bewegt sich wie Gesa Riedel ständig zwischen den Welten Klassik und Jazz. Auch wenn die klassisch ausgebildete Pianistin sie wie Jochen Arp als Professorin an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig ist, tourt sie regelmäßig durch Europa und begeistert mit tief greifenden Kammermusikabenden ihre Hörer.

 

Im Team bieten Riedel, Arp und Gambashidze Musik auf einem Niveau, dass es in Hamburg nicht jeden Abend zu hören gibt.

 

 

Die aktuelle CD
Die Zeitschrift Musikforum schreibt über die CD "Frisch gestrichen": Gesa Riedel ist es mit der Auswahl und der Reihenfolge der Werkegelungen, den Hörer bei den Ohren zu packen, ohne ihn mit einer Cross-Over-Ideologie befrachten zu wollen. Mit einer beeindruckenden Bandbreite an Klangfarben, zupackend und schmeichelnd, mit Virtuosität und konsequentem Vortritt des Notentextes dort, wo jegliche Selbstverliebtheit in das eigene Fächerwerk klangästhetischer Egomanie fehl am Platze wäre, führt Riedel durch eine musikalische Welt, die dem Terminus der„Kulturellen Vielfalt" auf das Schönste Wirkungskraft verleiht.
Die CD-Besprechung in voller Länge

 

CD-Veröffentlichung

Seit Ende 2009 ist die CD "Frisch gestrichen"
auf dem Markt. Die Aufnahme ist über den Fachhandel zu bekommen, kann aber auch direkt hier zum Preis von € 18,- (+ € 2,- Versand) bestellt werden - siehe Kontakt.

 

Pressestimmen: hier

Titelliste

 

01 Cellofan Claude Bolling

02 Oblivion Astor Piazzolla – Arr. Arp/Riedel

03 Märchen 1 Leoš Janácek

04 Märchen 2 Leoš Janácek

05 Märchen 3 Leoš Janácek

06 Spring Song Frank Bridge

07 Impromptu Alexander Arutjunjan

08 Makin` Whoopie Walter Donaldson,
     Gus Kahn – Arr. Gessinger/Riedel

09 Walzer Reinhold Glière

10 Slawischer Tanz op. 46/8 Antonin Dvorák

11 Milonga del Angel Astor Piazzolla – Arr. Arp/Riedel

12 Ricercar 1 Domenico Gabrielli

13 Ricercar 7 Domenico Gabrielli

14 Variationen auf einer Saite
     über ein Thema von Rossini
Niccolò Paganini

15 Madrigal Enrique Granados

16 Baroque in Rhythm Claude Bolling

 

Vorhören: klicken auf den jeweiligen Titel

 

Frisch gestrichen auch unter Musicload
Ausszüge der CD "Frisch gestrichen" können auch über die Musikplattform  
musicload erworben werden. Entweder die vier Songs - Cellofan (Claude Bolling), Oblivion (Astor Piazzolla – Arr. Arp/Riedel), Spring Song (Frank Bridge), Variationen auf einer Saite über ein Thema von Rossini (Niccolò Paganini) - zusammen für € 2,99 kaufen oder zum Einzelpreis von € 1,29.

musicload

 

dpa-Interview mit Gesa Riedel

Die dpa-Journalistin Martha Jansana hat mit Gesa Riedel über ihre erste Solo-CD, über das Projekt Coole Streicher und ihre Chile-Tournee gesprochen. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ist die führende deutsche Nachrichtenagentur. Ihre Korrespondenten berichten rund um die Uhr aus aller Welt.

Das Interview

 

Mensch Musik Hamburg, ehem. Musikseminar Hamburg

Seit Anfang 2008 bildet Gesa Riedel als Dozentin für das Institut Mensch Musik Hamburg (ehemals Musikseminar Hamburg) Hauptfach-Studenten auf dem Cello aus. Der Hochschule für Musik- und Theater in Rostock bleibt sie auch in Zukunft erhalten. www.menschmusik.de

 
 

Über Gesa Riedel
Immer neue Wege wagen, niemals stehen bleiben, ständig über den Tellerrand schauen. Gesa Riedel schafft es mit ihrer Musik und ihrer Kreativität zu begeistern - Studenten, Schüler wie Konzertbesucher. Bei ihrer gesamten Arbeit setzt sich die Cellistin über Grenzen hinweg. Sie ist für Barockmusik auf historischen Instrumenten genauso offen wie für Jazz.

Gerade hat Gesa Riedel ihre erste Solo-CD fertig gestellt. Barock, Jazz und klassische Elemente fügen sich darauf harmonisch zusammen. Dabei wird sie von Jazz-Größen wie Jochen Arp (Saxophon), Nils Gessinger (Jazz-Piano), Omar Rodriguez Calvo (Kontrabass), Heinz Lichius (Schlagzeug) begleitet. Für südamerikanisches Flair sorgt der chilenische Pianist Mario Alarcón.

Gesa Riedel hat in Orchestern gespielt oder wurde als Solistin von Orchestern begleitet. Mit dem Quartett Salut Salon ist sie durch die Welt gereist. Die Popband Orange Blue engagierte die Cellistin für ihre Tourneen. Klassische Kammermusik, mit Künstlern aus verschiedenen Nationen, steht ebenso auf dem Programm wie ausgefallene moderne Werke, die vielen Konzertbesuchern völlig unbekannt sind.

Gleichzeitig versucht Gesa Riedel ihr Wissen und ihre unbedingte Begeisterung für die Musik weiterzugeben. Sie arbeitet als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und am Musikseminar Hamburg. An der Elbe unterrichtet sie auch kleine Cellisten. Aus den privaten Schülern ist das innovative Projekt, das Jugendorchester Coole Streicher hervorgegangen. Seit Anfang 2006 leitet Gesa Riedel die Coolen Streicher in eigener Regie. Zum sechsten Mal sind sie jetzt Preisträger des LTM Wettbewerbes (Landesverband der Tonkünstler und Musiklehrer e.V.) geworden und zum ersten Mal Preisträger beim Orchesterwettbewerb Orchestrale.

Seit 2007 unterstützt Gesa Riedel die Hamburger Brechtschulen beim Aufbau musikalischer Projekte. An der Schule, die unter anderem speziell auf die Bedürfnisse von Hochbegabten eingeht, unterrichtet sie im Vormittagsunterricht Kammermusik.